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  Nachrichten

 

Eine Ziege bekommt Vierlinge! (August 2015)

Seit 2012 befindet sich eine Herde von einheimischen Ziegen auf Deelfontein. Der Sinn ist, Milch für den eigenen Gebrauch zu liefern und aus dem Überschuß zukünftig auch Käse herzustellen. Den Tieren das Abwandern auszutreiben erwies sich als große Herausforderung und ständige Aufgabe. Inzwischen wurde der Grenzzaun zum Norden hin elektrifiziert; die gesamte Umzäunung soll nach und nach folgen. Die Ziegen vermehren sich unheimlich schnell, was bei durchschnittlich drei Geburten in zwei Jahren und regelmäßigen Mehrlingen nicht erstaunlich ist. Außergewöhnlich sind trotzdem die Vierlinge, die im August auf die Welt kamen. Glücklicherweise gibt es Tanten, die beim Säugen helfen.

 

Die Produktion von wasserlosen Toiletten (August 2018)

Auf Deelfontein basiert die Bauphilosophie auf Nachhaltigkeit und weil sowieso wenig Wasser vorhanden ist, wurden die alten Spültoiletten mit wasserlosen Komposttoiletten, die vor Ort entwickelt und produziert wurden, ersetzt. Dieses System stellt eine ideale Lösung dar für alle, die Wasser sparen wollen oder Toiletten unabhängig von dem Abwassersystem installieren wollen. Es ist möglich, die Toiletten in bestehende Gebäude einzubauen. Der negative Luftdruck unterhalb von der Toilette sorgt dafür, daß Gerüche nicht entweichen können. Die festen Reste werden nach ungefähr einem Jahr verkompostiert und damit unschädlich gemacht. Die Becken werden im Gußverfahren aus Beton hergestellt und nachher mit einem Epoxydanstrich beschichtet.  

 

Die Landwirtschaft weitet sich aus (Januar 2015)

Ende 2012 wurde eine kleine Herde je von Damaraschafen und einheimischen Ziegen angeschafft, mit denen in Kombination die Landschaftspflege erleichtert werden soll und Fleisch für die eigene Verzehr produziert wird. Die Schafe gehören einer kurzhaarigen Rasse aus den Norden Namibias, haben sich aber sehr gut ans Klima im Nordfreistaat angepaßt. Über Jahrtausende in Afrika gehegt, sind die Tiere sehr widerstandsfähig gegen die hiesigen Krankheiten und Schmarotzer wie Darmwürmer und Zecken, haben einen ausgezeichnete Herdentrieb, und können sich gut gegen Raubtieren verteidigen. Trotzdem kommen sie jeden Abend ins Gehege, weil viele Schakale und Luchse und sogar Leoparden sich auch auf Deelfontein tümmeln.

 

 Die Hallenanlage gedeiht langsam weiter (Juni 2015)

Nach langem Stillstand in den Bauarbeiten kommt jetzt wieder Schwung im Saalbau. Die Überäume, die rings um den Saal angelegt sind, erhielten seit Anfang des Jahres ihre Fußböden und eine Überdachung aus Pappelästen, die demnächst mit Vlies und Folie isoliert und dann mit trockenem Gras abgedeckt wird. So wird sich ein Großteil der Anlage unaffällig in die Landschaft einfügen. Für den etwa 240 Quadratmeter großen Hauptsaal kommt schon auf Grund der 20m langen Spannbreite nur eine relativ leichte Dachkonstruktion aus Stahlträgern und Blech in Frage. Die Bühne ist schon überdacht und die Akustik im Hauptraum, für größere Gruppen wie Chöre und Orchester gedacht, ist jetzt schon hervorragend.

 

Landwirtschaft auf Deelfontein bekommt Schwung (November 2011)

Deelfontein ist ein Anwesen mit 170ha und die Wiesen müssen für die Landschaftspflege beweidet werden. Nach zweijähriger Ruhezeit, sind im November 2011 siebzig Nguni-Zuchtrinder hier angekommen. Die Zucht wird in Zusammenarbeit mit zwei Farmern aus der Vredefortumgebung aufgezogen. Es ist ene weitere interessante und notwendige Herausforderung. die alten Äcker, auf denen seit etwa zehn Jahren die Pioniergräser sich etabliert haben, hochwertige Weidegräser zu etablieren. Inzwischen sind auch 40 Afrikahühner und eine Milchziege hier zu Hause. Gemäß der umweltfreundlichen Ausrichtung des Unternehmens, soll in Zukunft die Tagungsstätte weitgehend von Erzeugnissen der Farm beliefert werden.

 

Neue RInderanlage wird gebaut (April 2012)

Die Ankunft der Rinder machte es notwendig, eine Anlage zur Hantierung der Tiere zu bauen. Recherchieren im Internet und viele Gespräche mit kundigen Nachbarn führten zu einem Bauplan, in dem die Rinderpsychologie einbezogen wurde, damit der Personaleinsatz bei der Arbeit minimiert werden kann. Im Februar 2012 nahmen die Bauarbeiten ihren Anfang, im April war die Anlage vollendet, und konnte gleich für die schon fälligen Trächtigkeitsuntersuchungen eingesetzt werden.

 

Container kommt auf Deelfontein an (Januar 2012)

Zum zweiten Mal wurde aus Deutschland ein Container nach Deelfontein auf den Weg gebracht. Beladen im Dezember 2011, kam der Container mit unter anderem zwei Pfeifenorgeln, zwei Klaviere, und einigen weiteren Instrumenten in Januar auf der Farm an.  Innerhalb einer Woche wurde schon die eine Orgel bei einem Konzert eingeweiht. Zusammen mit der bereits vorhandenen Instrumentensammlung eröffnen diese Instrumente viele neue Möglichkeiten für das Musizieren und für Kurse an der Tagungsstätte.

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Der Saal nähert seine Vollendung (Juli 2012)

Die Tagungsstätte Deelfontein verfügt momentan über zwei große Seminarräume, die als Arbeitsräume bei Kursen und Meisterklassen dienen. Wo früher eine große Scheune stand, entsteht zur Zeit ein neues Gebäudekomplex, damit auch größere Gruppen wie Chöre und Orchester bequem untergebracht werden können. Darin soll ein Saal mit gut 200 Quadratmetern Grundfläche und einer großen Bühne sowie mehreren Überäumen Platz finden. Das Gemäuer ist inzwischen bis auf Dachhöhe gebaut, und der nächste Schritt ist die Errichtung der Trägerkonstruktion für das Dach.  

 

Forum für Alte Musik Afrika

Die Aufführung jeder nicht-zeitgenössischer Musik ist an den Musikvorstellungen und an den Instrumenten gebunden, die zu der Zeit, als sie komponiert wurde, herrschten und verfügbar waren. Bis zur zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts war diese Tatsache noch nicht allgemein anerkannt, und spielte man die frühe Musik mit den musikalischen Auffassungen und den Instrumenten der vorherrschenden spätromantischen Epoche. Nach dem Aufkeimen der Bewegung für Alte Musik brachte sie es in der letzten dreissig Jahren zur allgemeinen Akzeptanz bei den Musikern sowohl als beim allgemeinen Musikpublikum. In Südafrika bleibt Alte Musik aber eine Randerscheinung der Musikszene. John Reid Coulter, Hans Huyssen und Gerhard Benadé haben deswegen ein Forum gegründet, das der Förderung der Alten Musik in Südafrika dienen soll. Allein im zweiten Semester 2012 finden vier Kurse in diesem Bereich an der Tagungsstätte statt. 

 

Antoinette Lohmann spielt Vivaldi bei Aardklop (Oktober 2011)

Meisterklassen und Konzerte mit der historischen Aufführungspraxis zum Thema haben bereits Tradition an der Tagungsstätte Deelfontein. Im September und Oktober 2010 sind insgesamt 11 Konzerte beim Kunstfestival Aardklop und in den Städten Bloemfontein, Johannesburg und Pretoria aufgeführt worden. Unter anderem wurde eine szenische Produktion von Händels Oper Acis und Galatea auf die Bühne gebracht. Im Oktober 2011 wurden zwei Programme geboten, in denen die niederländische Barockgeigerin Antoinette Lohmann die Concerti Frühling und Sommer aus den vier Jahreszeiten von Vivaldi zu großer Begeisterung der Zuhörer spielte, und die junge südafrikanische Sopranistin Elsabe Richter Kantaten von Händel sang.  

 

Holzblastrio aus Deutschland gastiert auf Deelfontein (Februar 2012)

Das Holzblastrio Trio d'anches Würzburg, bestehend aus Jochen Müller-Brincken (Oboe), Manfred LIndner (Klarinette) und Albrecht Holder (Fagott), unternahm im Februar und März 2012 eine Unterrichtsreise nach Südafrika. Mit einem Konzert in dem Enoch Sontongasaal in Sunnyside, Pretoria, eröffneten die Besucher Ihre Reise, und fuhren dann zum Vredefort Koepel. An der Tagungsstätte Deelfontein wurden Meisterklassen sowie ein Dozentenkonsert angeboten, und in der Kapregion wurde am Musikzentrum Hugo Lambrechts ebenfalls unterrichtet. Das sehr eingängige Programm mit Werken von Mozart, Beethoven und Ibert fand großen Zuspruch, und bei den Meisterklassen nahmen 12 Leute teil, die von Kimberley bis Johannesburg anreisten.

 

Die Deelfontein Bergradroute fest etabliert (Juni 2012)

Inzwischen ist die Bergradroute auf Deelfontein nach 6 Rennen schon ein fester Bestandteil der Fahradszene. In diesem Jahr werden vier Rennen stattfinden. Die Route umfaßt mehr als 50 km Radwegen auf Deelfontein und den umliegenden Farmen, und bietet dem Gelegenheitsfahrer ebenso wie dem Radprofi die Möglichkeit, sich auszutoben. Es gibt extreme Bergstrecken und sehr technische Abschnitte, aber auch gemütliche und malerische Wege durch das unberührte Buschveld  des Vredefort Koepels. Den Besuchern stehen Waschräume, eine Sauna und ein 15m Schwimmbecken zur Verfügung.

 

Ein Orgelpositiv für Aufführungen in alter Stimmung (Juli 2012)

Von Markus Bauer aus dem Schwarzwald stammt das Orgelpositiv mit drei Registern, das im Januar 2012 aus Deutschland importiert wurde. Das Instrument soll bald eine transponierbare Tastatur erhalten, damit in den üblichen Stimmtonhöhen der Alten Musik musiziert werden kann. Damit ist der Weg geebnet, die Continuogruppe bei Aufführungen alter Musik stilgerecht besetzen zu können und auch bei auswärtigen Konzertorten musizieren zu können. Eingeweiht wird die Orgel zum Projekt mit dem Barockorchester L'Orfeo aus Linz, Österreich, das im September 2012 das Land besucht und auf Deelfontein eine Probephase für die Konzerte in Potchefstroom, Pretoria und Johannesburg hält.